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Goldrausch in Hessen - Interview mit RTL

„Goldrausch in Hessen”

AGH-Goldankauf bei RTL

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Lexikon

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Buchstabe „A“

Abtreiben

Allgemeine Bezeichnung zur Entfernung von verunreinigter Feilung mittels Kalisalpeters in der Werkstätte.
Es ist ein oxidierender Schmelzvorgang, wobei die Verunreinigungen durch den Kalisalpeter in Form von flüssigen, schlackenartigen Metalloxiden an die Oberfläche getrieben und abgeschöpft werden. Die „Schlacke“ kommt zum Schmelzgekrätz.

Aufbereiten

Vorbereiten auch Herrichten auf eine Wiedergewinnung von edelmetallhältigen Abfällen. Z.B. Aufbereiten von Gekrätz, Aufbereiten von verunreinigter Feilung zum Schmelzen.

Buchstabe „B“

Barrengold

Ein „good-delivery-Barren“ (Feingehalt 995 ‰) enthält 12,44 kg (400 Unzen) Gold. Gold wird außerdem in Barren zu 10, 20, 50, 100, 500 und 1.000 g mit einem Feingehalt vom 999,9 ‰ hergestellt und hauptsächlich von privaten Anlegern erworben – bei kleineren als 1-kg-Barren ist der „Spread“ (Differenz zwischen Ver- und Ankaufspreis der Banken, der sich eng am aktuellen Goldpreis orientiert) höher und beträgt teilweise über 5 Prozent.

Bruchgold / Bruchsilber / Bruchplatin

Bruchmaterial. Sammelbegriff für alle getragenen, teilweise nicht mehr brauchbaren, nicht mehr reparaturfähigen oder aus der Mode gekommenen Schmuckstücke.

Buchstabe „C“

Buchstabe „D“

Buchstabe „E“

Edelmetalle

Zu den klassischen Edelmetallen gehören die Platinmetalle sowie Gold und Silber. Teilweise wird auch noch Quecksilber zu den Edelmetallen gezählt, obwohl dieses wesentlich reaktiver als die klassischen Edelmetalle ist. Diese korrodieren (verrosten, oxidieren) bei Raumtemperatur an Luft entweder gar nicht, oder nur äußerst langsam und in sehr geringem Umfang, so wie es beim Silber der Fall ist, wenn es mit (Spuren von) Schwefelwasserstoff in Berührung kommt. Selbst dabei bildet sich nur eine extrem dünne Schicht von schwarzem Silbersulfid. Der Silbergegenstand wird dabei nicht beschädigt. Von Salzsäure werden die Edelmetalle nicht angegriffen. Edelmetalle zeichnen sich ferner dadurch aus, dass viele ihrer Verbindungen thermisch nicht stabil sind. So werden Silberoxid und Quecksilberoxid beim Erhitzen in ihre Einzelelemente zerlegt.

Buchstabe „F“

Feilung

Die Späne werden dabei durch Zerspanung großer Metallblöcke hergestellt. Man kann auch sagen, daß von großen Metallblöcken Späne abgefeilt werden, deshalb Feilung.

Feingold

Gold mit einem Reinheitsgrad von 999 Promille oder 24 Karat.

Buchstabe „G“

Gekrätz

Abgeleitet von Zusammenkratzen, Kehren (Kehricht); Hilfsmaterialien bei der Schmuckerzeugung die mit Edelmetall angereichert und daher nicht sofort schmelzbar sind. Z.B. Rückstände aus Aschen, Tiegel, Schlackenreste, Bäder und Schlämme, Elektronikmaterial, Fotopapier, Abfälle aus der Spiegelindustrie, aus edelmetallverarbeitenden keramischen und glaserzeugenden Betrieben usw. Unterschieden wird zwischen Gekrätz und Scheidegut.

Goldpreis

Der Preis des Goldes wird auf dem offenen Markt bestimmt. Das geschieht seit dem 17. Jahrhundert am London Bullion Market. Seit dem 12. September 1919 treffen sich wichtige Goldhändler in einer Rothschild-Bank in London, um den Goldpreis formal zu fixieren. Seit 1968 gibt es ein weiteres tägliches Treffen in der Bank um 15 Uhr Londoner Zeit, um den Preis zur Öffnungszeit der US-Börsen erneut festzulegen.

Der Goldpreis kann auch von Marktteilnehmern mit großen Goldreserven, etwa Zentralbanken und Goldminen-Gesellschaften, erheblich beeinflusst werden. Soll der Goldpreis sinken, so wird Gold verliehen (um Leerverkäufe zu provozieren) oder verkauft, oder aber die Goldproduktion wird gesteigert. Soll der Goldpreis steigen, so kaufen die Zentralbanken Gold auf bzw. die Goldproduktion wird gedrosselt. Allerdings haben hier die goldbesitzenden Zentralbanken auch nur eingeschränkte Möglichkeiten, so umfasste der gesamte Goldbesitz aller Zentralbanken im Dezember 2005 nur etwa 19 Prozent der weltweit vorhandenen Goldmenge von 153.000 Tonnen.

Wichtige Faktoren, die auf den Goldpreis Einfluss nehmen, sind der Ölpreis und der aktuelle Kurs des US-Dollar, da Gold in dieser Währung gehandelt wird.

Buchstabe „H“

Buchstabe „I“

Buchstabe „J“

Buchstabe „K“

Karat

Das Karat ist eine Maßeinheit für den Feingehalt von Gold.

Karat Gewichtspromille Gold in der Legierung im Handel als Atom % ca.
24 kt 999 Feingold 999 100
22 kt 916 2/3 Gold 916 83
20 kt 833 1/3 Gold 833 68
18 kt 750 Gold 750 50
14 kt 583 1/3 Gold 585 38
10 kt 416 2/3 Gold 417 23
9 kt 375 Gold 375 20
8 kt 333 1/3 Gold 333 18

Buchstabe „L“

Buchstabe „M“

Buchstabe „N“

Buchstabe „O“

Buchstabe „P“

Palladium

Palladium ist ein Metall und das zweite Element der Nickelgruppe. Es hat von den Elementen dieser Gruppe den niedrigsten Schmelzpunkt und ist auch am reaktionsfreudigsten. Bei Raumtemperatur reagiert es jedoch nicht mit Sauerstoff. Es behält an der Luft seinen metallischen Glanz und läuft nicht an. Bei Erhitzung auf etwa 400 °C läuft es aufgrund der Bildung einer Oxidschicht aus Palladium(II)-oxid stahlblau an. Bei etwa 800 °C zersetzt sich das Oxid wieder wobei die Oberfläche wieder blank wird. Im geglühten Zustand ist es weich und duktil, bei Kaltverformung steigt die Festigkeit und Härte aber schnell an (Kaltverfestigung). Es ist dann deutlich härter als Platin. Bei Temperaturen über 500 °C reagiert Palladium empfindlich auf Schwefel und seine Verbindungen (z. B. Gips). Es bildet sich Palladium(II)-sulfid, welches zur Versprödung von Palladium und Palladiumlegierungen führt.

Platin

Platin ist ein korrosionsbeständiges, schmiedbares und weiches Schwermetall. Auf Grund seiner hohen Haltbarkeit, Anlaufbeständigkeit und Seltenheit eignet sich Platin besonders für die Herstellung hochwertiger Schmuckwaren.

Metallisches Platin (Platinseifen) wird heute praktisch nicht mehr abgebaut. Platinbergwerke gibt es nur in Südafrika (Transvaal). Sie gehören z. B. „Anglo American Platinum“ oder „Impala Platinum“. Platinquellen sind auch die Buntmetallerzeugung (Kupfer und Nickel) in Greater Sudbury (Ontario) und Norilsk (Russland). Hier fallen die Platingruppenmetalle als Nebenprodukt der Nickelraffination an. Als Platinnebenmetall bezeichnet man fünf Metalle, die in ihrem chemischen Verhalten dem Platin so ähneln, dass die Trennung und Reindarstellung früher große Schwierigkeiten machte. 1803 wurden Iridium, Osmium, Palladium, Rhodium entdeckt; 1844 folgte Ruthenium.

Platinschwamm entsteht beim Glühen von Ammoniumhexachloridoplatinat oder beim Erhitzen von Papier, das mit Platinsalzlösungen getränkt ist.

Buchstabe „Q“

Buchstabe „R“

Reinheitsgrade

Die Reinheit von Gold wird historisch in Karat angegeben. 24 Karat entsprechen purem Gold (Feingold). Mit Einführung des metrischen Systems wurde die Umstellung auf Promille-Angaben vorgenommen. So bedeutet der Stempeleindruck „750“ in Goldware, dass das Metall von 1000 Gewichtsanteilen 750 Anteile (d. h. 3/4) reines Gold enthält, entsprechend 18 Karat („585“ entspricht 14 Karat, „375“ entspricht 9 Karat und „333“ entspricht 8 Karat). Im östlichen Mittelmeerraum wird Schmuck auch oft als Gold mit 916,6 Anteil d. h. 22 Karat, verkauft. Bullionmünzen haben entweder 916,6 Promille (Krugerrand, Britannia, American Eagle ) oder 999,9 Promille Gold (Wiener Philharmoniker, Maple Leaf, Nugget, American Buffalo). Die Reinheit kann aber auch mit einer Dezimalzahl angegeben werden, zum Beispiel als 0,999 oder 1,000 (Feingold).

Buchstabe „S“

Scheidegut

Metallische Rückstände, in vielfältigen Formen, sofort schmelzbar, aus Edelmetall verarbeitenden Betrieben. Z.B. jede Art von Edelmetallbruch wie: Blech- und Stanzabfälle, Feilung, Stich, Späne, Schrotten verschiedenster Art, verbrauchte Kontakte, verbrauchte Fixierbäder, Silberlotreste aus industriellen Fertigungen, demonetesierte Münzen, Dentalabfälle, verbrauchte Pt/Rh-Katalysatorennetze, abgenützte Autoklaven, Amalgame und diverse andere quecksilberhaltige Rückstände usw.

Silber

Silber ist ein weißglänzendes Edelmetall. Das Metall kristallisiert im kubischen-flächenzentrierten Kristallsystem. Unter Normaldruck betragen die Schmelztemperatur 961 °C und die Siedetemperatur 2212 °C. Silber hat aber bereits oberhalb von 700 °C, also noch im festen Zustand, einen deutlichen Dampfdruck. Es siedet unter Bildung eines einatomigen, blauen Dampfes. Das Edelmetall besitzt eine Dichte von 10,49 g/cm³ (bei 20 °C) und gehört daher wie alle Edelmetalle zu den Schwermetallen.

Silber hat einen metallischen Glanz. Frische, unkorrodierte (Schnitt)flächen von Silber zeigen die höchsten Licht-Reflexionseigenschaften aller Metalle, frisch abgeschiedenes Silber reflektiert über 99,5 Prozent des sichtbaren Lichtes. Als „weißestes“ aller Gebrauchsmetalle wird es daher auch zur Herstellung von Spiegeln benutzt. Strichfarbe ist ein gräuliches Weiß. Mit abnehmender Korngröße wird die Farbe immer dunkler und ist bei fotografisch fein verteilten Silberkristallen schwarz. Das Reflexionsspektrum zeigt im nahen UV eine ausgeprägte Plasmakante.

Silber leitet von allen Metallen Wärme und Elektrizität am besten. Wegen seiner Dehnbarkeit und Weichheit (Mohshärte von 2,5-4) lässt es sich zu feinsten, blaugrün durchschimmernden Folien von einer Dicke von nur 0,002 bis 0,003 mm aushämmern oder zu dünnen, bei 2 km Länge nur 0,1 bis 1 g wiegenden Drähten (Filigrandraht) ausziehen.

Im geschmolzenen Zustand löst reines Silber leicht aus der Luft das 20-fache Volumen an Sauerstoff, der beim Erstarren der Schmelze unter Aufplatzen der bereits erstarrten Oberfläche (Spratzen) wieder entweicht. Bereits gering legiertes Silber zeigt diese Eigenschaft nicht.

Buchstabe „T“

Buchstabe „U“

Buchstabe „V“

Buchstabe „W“

Buchstabe „X“

Buchstabe „Y“

Buchstabe „Z“

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